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...........................hier ein kurzer Abriss der Geschichte des Karnevals in Katzhütte-Oelze.Anfang der 50er Jahre fanden sich die Oelzer Karnevalisten, Leute wie Kurt Witzmann, Gerhard Werner, Hermann Meckel u.v.a. zusammen und organisierten die ersten großen Maskenbälle im damaligen „Haus des Volkes“ Oelze. In der folgenden Zeit wurde dann aufgrund des wachsenden Zuspruchs der Bevölkerung im Jahre 1953 beschlossen, einen Elferrat zu gründen und ähnlich wie am Rhein einen richtigen Karneval im Schwarzatal zu feiern. Diesbezüglich waren damals Kontakte zu einem bereits bestehenden Elferrat aus Ilmenau von Nutzen. Die Auftaktveranstaltung fand am 28.02.1954 in Oelze im "Haus des Volkes" mit Prinz KURTIO I. statt.
Im gleichen Jahr wurde auch der erste KARNEVALSUMZUG organisiert und durchgeführt.
Der Elferrat Oelze mit dem ersten Präsidenten Kurt Witzmann und später Gerhard Werner wurde zum Kern der Entwicklung des Karnevals
in unserem Ort. Seit dieser Zeit bestehen die närrischen Gesetze des Elferrates und die Grundzüge des Karnevals im Schwarzatal.
Auch die folgenden Präsidenten des Elferrates ab den 70er Jahren wie Wolfgang Fischer, Eberhard Krell, Uwe Krannich sowie der heutige
Präsident Holger Krannich haben an der Tradition eines Karnevals für und mit dem närrischen Volk festgehalten. Seit 1978 ist der
Karnevalsumzug nach längerer Unterbrechung neu ins Leben gerufen worden, und stellte (außer 1991) in jeder Saison einen besonderen
Höhepunkt dar.Neben den Karnevalsveranstaltungen organisierten die Herren des Elferrates damals auch noch den Weihnachts- und Silvestertanz. Der Tanz ins Neue Jahr wurde dabei kurz vor der Jahreswende im Volkshaus unterbrochen und auf der Oelzer Kreuzung fortgesetzt. Traditionell stand hier das „Alte Jahr“ als Puppe aus Stroh. Die Zeremonie der Puppenverbrennung
fand pünktlich um 24.00 Uhr umrahmt von Blasmusik, Glockenläuten und üblicher Knallerei statt.Auch zur 5. Jahreszeit gab es in der Vergangenheit nicht nur Höhen, sondern auch Tiefen. So fiel der Karneval wegen Hochwasser, Frost und von 1983-1985 wegen Renovierung der Narrhalla "Haus des Volkes" aus. Das soll zugleich als Begründung dafür genannt sein, warum dann 1986 e r s t der 30. Karneval im wieder eröffneten Haus des Volkes gefeiert wurde - obwohl sich seit Gründung 1953 bis 1986 eine andere Berechnung ergeben hätte. Seit dieser Zeit wurde intensiv an der Attraktivität der Veranstaltungen, des Bühnenbildes sowie dem Outfit gearbeitet. Von Anfang an wurde und wird stets auch für die Jüngsten des Ortes eine Woche vor dem regulären Fasching ein Kinderkarneval
durchgeführt - bei dem nicht nur die Kleinen sondern mitunter auch die Eltern/Großeltern fröhliche Stunden verbringen.Mit der Wende 1989 mußte sich auch der Karneval den neuen Gegebenheiten anpassen. Am 27.07.1990 wurde der Karvalsverein Oelze e.V. gegründet und diese unsere gemeinnützige Arbeit sowie das Vereinsleben in einer Satzung geregelt. Hierbei erhielten wir Unterstützung vom Vorstand des Karnevalvereins aus dem oberfränkischen Weidach b. Coburg. Zum Vorsitzenden wählten wir damals Lutz Kolar. Jetzt gab es einen Karnevalverein ohne Narrhalla, denn 1990 kam das AUS für unser „Haus des Volkes“. Andere Möglichkeiten im Ort reichten in ihren Dimensionen nicht aus, um den Karneval im Schwarzatal so wie bisher für die große Masse zu organisieren. Einzige Alternative war die Sporthalle. Nach langen Diskussionen um Für und Wider begrüßten wir die kommunale Entscheidung, künftig die Sporthalle als Mehrzweckhalle zu nutzen. Nun konnte der Karneval im Schwarzatal in einer neuen Narrhalla stattfinden. Einen großen Verdienst an der Durchsetzung des Beschlusses hatte der heutige Ehrenvoritzende des KVO, Lutz Kolar. Seinem Engagement ist es zu verdanken, dass in den Folgejahren ein qualitativ ansprechendes Programm mit vielen Darbietungen entwickelt werden konnte.
Es bildeten sich die Weiße Garde, die Rote Garde und die Blaue Garde und werden aktiv trainiert.
Hierbei leisten u. a. auch Freunde des Karnevals, die nicht dem Verein angehören, eine anerkennenswerte Arbeit und tragen somit
zum Gelingen der Karnevalveranstaltungen bei. Zur Prunksitzung am Freitag wird den Gästen ein mehrstündiges Programm mit
attraktiven Beiträgen, wie Büttenreden, Sketchen, Garde- und Showtänzen sowie Gesangseinlagen geboten.Der aktivste Kern des Karnevalvereins Oelze e.V. ist nach wie vor der Elferrat. In Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltungen leisten alle Vereinsmitglieder ihren Beitrag. Vor allem die Mitarbeit der Frauen verdient besondere Anerkennung. Zu Beginn der Saison ist eine solide finanzielle Basis Voraussetzung für neue Anschaffungen (Ausgestaltung der Halle, Ausstattung der Garden und Aufwendungen für Kostüme). Dank gebührt letztendlich auch allen Sponsoren, die jedes Jahr den KVO unterstützen. Der Karnevalsumzug wurde alljährlich durch die aktive Mitgestaltung der Bevölkerung und Unterstützung einiger örtlicher Betriebe zu einem närrischen Höhepunkt für jung und alt. Mit der Wende ab den 90er Jahren waren den Ideen für die Umzugsbilder keine Grenzen mehr gesetzt. Es bildeten sich andere Vereine im Ort - deren Mitglieder, die Ortsbürger (unter ihnen allbewährte Karnevalisten) sowie närrische Fans aus Nachbarorten, befreundete Karnevalclubs aus der Region und der KVO als Organisator gestalten einen Straßenkarneval, der zwar von den Medien gemieden wird - der den Zuschauern am Straßenrand aber immer wieder schöne, attraktive und teilweise herausragend gestaltete Bilder bietet, für deren Aufbau mit unter sehr viel Engagement und Zeit notwendig sind. Es ziehen jedes Jahr bei Schnee, Kälte, Regen oder Sonnenschein mehr als dreißig „Bilder“ zu Fuß, mit Pferden oder geschmückten Fahrzeugen von Oelze nach Katzhütte. Und auch das ist alle Jahre Tradition, die Teilnehmer treffen sich zum gemeinsamen Ausklang nach dem Umzug in der Narrhalla.
Der 40. Karneval 1996 und der 50. Karneval im Schwarzatal 2006 waren herausragende Höhepunkte in der bisherigen Vereinsgeschichte.
Insbesondere zur 50. Jubiläumssaison wurde der Ablauf vom Vorstand entsprechend geplant und höhere Maßstäbe gesetzt. Dazu gehörten
u. a. die Erstellung einer Festschrift, der Festempfang im Herrenhaus, die Saisoneröffnung, Kinderkarneval und Maskenball wie zu
„Volkshauszeiten“ und die Programmgestaltung zur Hauptveranstaltung „GALA 50“ sowie die Dokumentation der Karnevalsgeschichte in
der Heimatstube. Alle Vereinsmitglieder trugen aktiv mit zum Gelingen bei. Unterstützung erhielt der Verein von vielen Freunden
des Karnevals, örtlichen Vereinen und natürlich den Sponsoren.Ein halbes Jahrhundert Karneval im oberen Schwarzatal ist jetzt Geschichte und die Traditionen wurden und werden von närrischen Generationen aufrechterhalten. Kurt Witzmann – Gründungsmitglied und erster Karnevalsprinz Kurtio I. anno 1954 – übergab das Zepter zum 50. Jubiläumskarneval 2006 an seinen Enkelsohn Rene Witzmann – Prinz Kiesel 50. |
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Andere Aktivitäten des KVO:
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